MICROSOFT · WINDOWS 11 · 5. OKTOBER 2026

Windows-Dateiexplorer: Tilde führt künftig direkt zum Benutzerprofil

Microsoft testet im Windows Preview Build 26340.9596 eine praktische Abkürzung für den File Explorer: Ein einzelnes Tilde-Zeichen (~) in der Adressleiste soll künftig direkt zum Profilverzeichnis des angemeldeten Benutzers führen.

~

Ein Zeichen statt vollständigem Pfad oder %USERPROFILE%

Ein Zeichen statt langer Pfadangabe

Die Neuerung ist Teil des Preview Build 26340.9596 im Experimental Channel. Microsoft übernimmt damit ein aus Linux und Unix bekanntes Prinzip: Die Tilde steht für das persönliche Benutzerverzeichnis.

Bislang musste der Profilordner im Windows-Dateiexplorer über den vollständigen Pfad oder die Umgebungsvariable %USERPROFILE% aufgerufen werden. Mit der geplanten Funktion genügt dafür die Eingabe von ~ in der Adressleiste.

BISHER / KÜNFTIG

C:\Users\Benutzername oder %USERPROFILE%  →  ~

Unabhängig vom Namen des Profilordners

Die Abkürzung funktioniert sowohl mit älteren, automatisch erzeugten Verzeichnisnamen als auch mit selbst gewählten Namen. Windows verwendete bis vor Kurzem automatisch die ersten fünf Buchstaben der mit dem Konto verknüpften E-Mail-Adresse. Bei neueren Einrichtungen lässt sich der Verzeichnisname selbst bestimmen. Die Tilde macht diesen Unterschied für den Zugriff unerheblich.

Weitere Neuerungen im Preview Build

Neben dem neuen Kürzel nennt Microsoft für den Build auch Unterstützung für Unicode 17.0, Leistungsverbesserungen auf der Startseite der Einstellungen sowie einen neuen Einstiegspunkt für die Cloud-Neuerstellung innerhalb der Systemwiederherstellung. Letztere soll dadurch einfacher erreichbar werden.

Funktion befindet sich noch in der Vorschau

Der Tilde-Shortcut wird derzeit im Experimental Channel erprobt. Damit ist die Funktion vorerst Bestandteil einer Windows-Vorschau. Einen Termin für die allgemeine Verfügbarkeit nennt die Meldung nicht.


Kategorie: Microsoft · Tags: Windows 11, File Explorer, Windows Insider, Preview Build, Unicode 17.0

Originalmeldung bei Swiss IT Magazine

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